07.05.2019

Europa wählt – wohin geht die Reise in der Agrarpolitik?

Agrarpolitisches Fachgespräch zur Europawahl

 

Europa wählt - und stimmt mit der Wahl auch darüber ab, wie die Landwirtschaftspolitik in der EU künftig gestaltet wird.

Landwirtschaft ist für die Europäische Union von größter Bedeutung – und ein bloßes „Weiter wie bisher“ kann es nicht geben: Darüber waren sich die Teilnehmer am agrarpolitischen Fachgespräch letzten Freitag in Nürnberg einig.

Über die künftige europäische Agrarpolitik GAP diskutierten Politiker der Parteien CSU, SPD, BÜNDNIS 90/GRÜNE und ÖDP auf hohem fachlichem Niveau mit Vertretern von Verbänden aus Landwirtschaft und Umweltschutz.

Der Mitschnitt ist zu sehen auf:

https://www.topagrar.com/mediathek/videos/verschiedenes/live-eu-kandidaten-stellen-sich-den-bauern-11532167.html?utm_content=index

Es diskutierten Marlene Mortler (MdB, CSU), Agnes Becker (ÖDP), Birgit Raab (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Horst Arnold (Fraktionsvorsitzender der SPD im bayerischen Landtag) mit Vertretern der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau (LVÖ Bayern), des Bayerischen Bauernverband (BBV), Bund Deutscher Milchviehhalter e.V. (BDM), Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL), Bund Naturschutz in Bayern (BN), Landesbund für Vogelschutz (LBV) und Verein Donausoja. Ulrike Müller (MdEP, Freie Wähler) und der Bund ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) waren per Videobotschaft dabei.

Der Mitschnitt des agrarpolitischen Fachgesprächs ist zu sehen auf www.topagrar.com/suedplus.

Fachlich auf hohem Niveau wurden die Fragen diskutiert: Wie soll es weitergehen mit der GAP? Nach welchen Leitlinien sollen in den nächsten Jahren die Milliarden Fördergelder in der EU verteilt werden - auch vor dem Gesichtspunkt wachsender Anforderungen an Ökologie aus der Gesellschaft.

Darüber hinaus wurde die Stellung der Landwirte innerhalb der Wertschöpfungskette diskutiert und es ging um die regionale Eiweißversorgung in der Nutztierhaltung, Verfahren und Regulierung der sogenannten Neuen Gentechnik, mehr Bio-Essen in staatlichen Kantinen und den Ausbau des Ökolandbaus. Diskutiert wurden weiterhin Mechanismen zur Eindämmung unlauterer Handelspraktiken sowie die Regeln der europäischen Marktpolitik.

Das von topagrar-Redakteur Claus Mayer lebendig moderierte Fachgespräch wurde direkt ins Internet übertragen.

Zum Abschluss der Veranstaltung appellierte LVÖ-Vorsitzender Heigl an alle Zuhörer: "Setzen wir bei der kommenden Europawahl mit unseren Stimmen ein klares Zeichen für ein soziales, ökologisches und faires Europa!“

Zu dem Fachgespräch hatten die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ Bayern), in der die bayerischen Bio-Verbände Bioland, Naturland, demeter und Biokreis zusamengeschlossen sind, zusammen mit der Ökomodellregion Nürnberg, Nürnberger Land, Roth ins Nürnberger Rathaus eingeladen.

Der Mitschnitt des agrarpolitischen Fachgesprächs ist zu sehen auf www.topagrar.com/suedplus.

https://www.topagrar.com/mediathek/videos/verschiedenes/live-eu-kandidaten-stellen-sich-den-bauern-11532167.html?utm_content=index

 

 

 

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