Abgeschlossene Projekte

Welche relevanten Erkenntnisse konnten Praktiker und Wissenschaftler aus den Projekten schließen. Hier finden Sie eine Übersicht der abgeschlossenen Projekte mit Bioland-Beteiligung.

  • Biodiversität in Bauernhand

    Rauchschwalbe

    Projektlaufzeit von 2014 bis 2016

    Im Projekt „Biodiversität in Bauernhand“ werden verschiedene Umweltbildungsveranstaltungen für Landwirte und Verbraucher angeboten. Landwirte sind Schlüsselpersonen, wenn es darum geht, den Verlust der Artenvielfalt in Agrarökosystemen zu stoppen. Oft mangelt es aber am entsprechenden Hintergrundwissen. Deshalb ist die Vermittlung von Kenntnissen zur Tier- und Pflanzenwelt und zu Grundlagen über deren Ökologie & Schutz enorm wichtig. Dadurch wird das Verantwortungsgefühl der Landwirte gestärkt und die Handlungsbereitschaft gefördert, konkrete Maßnahmenvorschläge umzusetzen und Naturschutzleistungen auf dem Betrieb zu verbessern. Innerhalb des Projektes werden Vorträge und naturkundliche Spaziergänge angeboten, in deren Rahmen Tiere, Pflanzen, ökologische Zusammenhänge und praktische Naturschutzmaßnahmen vorgestellt und erläutert werden. Es gibt auch die Möglichkeit, Landschaftspflegeeinsätze durchzuführen und so von der Theorie in die Praxis zu kommen.

    Mit Unterstützung der Stiftung Naturschutzfonds gefördert aus zweckgebundenen Erträgen der Glücksspirale. Mit Unterstützung der Stiftung Naturschutzfonds gefördert aus zweckgebundenen Erträgen der Glücksspirale.

  • Fokus-Naturtag

    Schmetterling

    Beratungskonzept zur Förderung des Naturschutzbewusstseins und der Naturschutzleistungen

    Das Projekt „Fokus-Naturtag“ entwickelt Methodik und Materialien zur intensiven Beratung landwirtschaftlicher Betriebe bei Naturschutzfragen. Diese sollen im Rahmen eines halb- bis eintägigen Fokus-Naturtags angewendet werden. Durch die Sensibilisierung für ökologische Zusammenhänge sollen landwirtschaftliche Betriebe motiviert werden, konkrete Naturschutzmaßnahmen durchzuführen. Kernelement des Fokus-Naturtags ist die Visualisierung der Maßnahmenvorschläge in Form eines Plakates oder einer Mappe. Die Fokus-Naturtage werden 2013 und 2014 auf insgesamt 80 ökologisch und konventionell wirtschaftenden Testbetrieben erprobt.

    Auftraggeber

    Gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aus dem Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landbewirtschaftung (BÖLN) (FKZ 11NA092)

    Projektpartner

    • Landesanstalt für Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume (LEL) Baden-Württemberg

    • Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

    • Landwirtschaftskammer Niedersachsen

    • Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)

  • Legehennen

    Die Produktionsbedingungen in der Geflügelhaltung stoßen auf großes öffentliches Interesse. Das Töten der Hahnenküken als Geschwister der Legehennen und die ausschließlich am Kalender orientierte Nutzungsdauer der Legehennen werden hinterfragt. Für den Öko-Sektor ergeben sich hieraus weitgehende Herausforderungen. So ist die Legehennenhaltung durch Öko-Elterntierhaltung und die Aufzucht der Öko-Eintagsküken aus Ökobruteiern deutlich kostenintensiver als die bisherige Praxis.

    Mit einer Verlängerung der Haltungsdauer der Legehennen von durchschnittlich 11-12 Monaten auf 18-24 Monate kann dem entgegengewirkt werden. Die Verlängerung der Haltungsdauer der Legehennen geht mit einer Unterbrechung der Legezeit (Mauser) einher.

    Im Versuch mit drei mobilen Legehennenställen werden unter anderem tierbezogene Parameter für eine verlängerte Haltungsdauer sowie der optimale Zeitpunkt für eine Regenerationsphase durch eine Legepause erforscht. Außerdem wird die verlängerte Haltungsdauer unter ökonomischen Gesichtspunkten bewertet.

     

    Auftraggeber:

    Diese Projekt wird aus Mitteln des Landes Niedersachsen gefördert.